Noch haben wir die Wahl.

Symposium für mehr Biologische Vielfalt im Landkreis Altötting

Freitag 15.03.2019 und Samstag,16.03.2019, Kultur+Kongress FORUM Altötting

Eintritt frei!

Vorträge - Workshops - Begegnungsbörse - Ausstellungen

Film und Multivisionsshow - Unterhaltung am Abend - Kinderbetreuung
Jan Haft: Biene Majas wilde Schwestern

Filmvorführung mit Vortrag:
"Biene Majas wilde Schwestern" von und mit Jan Haft

Freitag, 15.03.2019, 16.30 - 18.00 Uhr
Spannende Kämpfe, sensationelle Leistungen, fantastische Bauwerke und farbenfrohe Individuen - der Film zeigt die schier unglaubliche Welt der Wildbienen. Ausgezeichnet als Bester Film mit dem Deutschen NaturfilmPreis 2017
zur Anmeldung

Uwe Westphal

Kultur am Abend:
"Stimmen der Natur im Wandel der Jahreszeiten" mit Uwe Westphal

Freitag, 15.03.2019, 19.30 Uhr
Auf unterhaltsame Weise begleitet Sie der Referent – untermalt mit zahlreichen naturgetreuen Imitationen – auf einer akustischen Naturexkursion durch das Jahr. Dabei erfahren Sie viel über die Funktion der einzelnen Laute, das Verhalten und die Biologie der Tiere.
zur Anmeldung

Wunderwelt Wiese

Multivisions-Show:
"Wunderwelt Wiese" von und mit Roland Günter

Samstag, 16.03.2016, 16.30 - 18.00 Uhr
Wiesen gehören zu den artenreichsten Lebensräumen unserer Landschaft. Mit vielen, zum Teil noch nie zuvor gelungenen Fotos zeigt Roland Günter die komplexen Beziehungen zwischen Tieren und "ihren" Pflanzen.
zur Anmeldung

Programm

Hier finden Sie das Programm als PDF zum Download:

Für ausführliche Informationen zum Programm, den Referenten und den weiteren Aktivitäten der Kreisgruppe Altötting besuchen Sie bitte www.altoetting.bund-naturschutz.de/symposium.html:

Hier können Sie sich anmelden:

Freitag 15. März 2019

Vortragsreihe Vormittag

9.00

So? Oder So! – Eröffnung und Einführung

9.20

Natur Natur sein lassen – biologische Vielfalt im Nationalpark Bayerischer Wald
Dr. Franz Leibl, Leiter der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Durch das im Nationalpark geltende Prinzip „Natur Natur sein lassen“ entstehen Naturwälder von ökologisch hohem Reifegrad. Die heranreifenden Naturwälder des Nationalparks beherbergen zwischenzeitlich gut 14 000 Arten, darunter eine Vielzahl an Urwaldreliktarten, und gehören somit zu den Hotspot-Gebieten der biologischen Vielfalt in Deutschland.

9.45

Die Auen, Quell des Lebens
Dr. Christine Margraf, Artenschutzreferentin und stellvertretende Landesbeauftragte beim BUND Naturschutz

Mit ihrem natürlichen Wechsel von Trockenheit und Vernässung zählen Auen zu den artenreichsten Lebensräumen in ganz Mitteleuropa. Als natürliche Überschwemmungsgebiete der Flüsse und Bäche haben sie große Bedeutung für den Hochwasserschutz. Intakte Auen sind Standorte und Lebensräume für viele vom Aussterben bedrohte Tiere und Pflanzen und gelten ebenfalls als Hotspot der lokalen Biodiversität.

10.10

Allen Unkenrufen zum Trotz – ein Projekt für den Schutz der Gelbbauchunke
Dirk Alfermann, Biologe, LBV-Gebietsbetreuer für den Chiemsee
Die Gelbbauchunke ist in Deutschland in ihrem Bestand stark gefährdet. Im Juli 2016 startete das Gelbbauchunkenprojekt. Es soll im Landkreis Altötting und 5 angrenzenden Landkreisen die Unkenbestände stärken. Der Vortrag stellt das Projekt und seine Aktionen im Landkreis Altötting vor.

10.30

Pause (15 min.)

10.45

Hecken – ökologisches Rückgrat der Landschaft
Dr. Uwe Westphal, Diplom-Biologe, Tierstimmen-Imitator

Gut gepflegte Feldhecken sind Hotspots der Artenvielfalt. Der Vortrag erläutert ihre herausragende ökologische Bedeutung, stellt typische Bewohner vor und gibt grundlegende Tipps zur richtigen Anlage und Pflege.

11.10

Unterwegs zur Biodiversität – mit heimischen Pflanzen zu tierischer Vielfalt
Dr. Reinhard Witt, freiberuflicher Biologe, Journalist, Autor, naturnaher Grünplaner

Heimische Wildpflanzen sind die Überlebensversicherung für unsere Tierwelt. Je vielfältiger und artenreicher Gärten, öffentliches Grün und Firmengelände sind, um so mehr Tiere können hier leben. Der Vortrag zeigt die Prinzipien und Beispiele.

11.35

Die Vielfalt des Lebens erhalten – was kann ich tun?
Josef Göppel, Vorsitzender des Deutschen Verbandes für Landschaftspflege (DVL) e.V., MdB (2002-2017)

In diesem Impulsvortrag werden Beispiele für konkretes Handeln in Haus und Garten sowie in der Gemeinde vorgestellt. Dabei wird auch die erfolgreiche Arbeit des Landschaftspflegeverbandes Altötting aufgegriffen.

12.00

Pause (15 min.)

12.15

Öko-Modellregion Inn-Salzach – Chancen für unsere Region
Amira Zaghdoudi, Projektleitung Öko-Modellregion Inn-Salzach

Die Öko-Modellregion Inn-Salzach setzt sich zum Ziel, die Produktion heimischer Bio-Lebensmittel, ökologische Projekte und das Bewusstsein für mehr Regionalität im Landkreis voranzubringen. Der Vortrag stellt das Konzept der Öko-Modellregion vor und präsentiert einige Projektideen für unseren Landkreis.

12.40

Viele Wege führen zur Blumenwiese / Erfolge im Landkreis
Reinhard Klett, Diplom-Biologe, Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbands Altötting

Wie ist der Status Quo im Landkreis Altötting, welche Erfolge gibt es und welche Potentiale liegen hier verborgen? Aus seiner 26-jährigen Erfahrung gibt der Leiter des Landschaftspflegeverbands Altötting einen kurzen Überblick und stellt seinen e-Beetle vor, mit dem er für die Anlage von neuen Blühwiesen einheimisches und standorttypisches Saatgut selbst gewinnen kann.

13.00

Mittagspause (1 Std.)

Mittagsangebot (Selbstzahler mit Anmeldung) in der Pausenhalle der Maria-Ward-Schule (Zugang über das FORUM)
Begegnungsbörse großes Foyer: Gelegenheiten für Gespräche und Kontakte

Workshop-Block A

14.00

Dauer: ca. 1 Stunde

Lebendige Natur für eine lebendige Gemeinde – Strategie-Entwicklung am Beispiel der Stadt Landshut
Dipl. Ing. (FH) Josef Gschwendtner, entwickelte 2008 eine Biodiversitäts-Strategie für die Stadt Landshut

Eine lokale Biodiversitätsstrategie muss grundsätzlich auf die örtlichen Besonderheiten zugeschnitten sein. In diesem Workshop sollen wesentliche Eckpunkte dieser Strategie erarbeitet werden.

Anlegen eine Blühfläche auf dem Gelände der Maria-Ward-Schule
Reinhard Klett, Diplom-Biologe, Geschäftsführer des LPV Altötting

Biodiversität ganz konkret: Auf dem parkähnlichen Schulhof der an das FORUM angrenzenden Schule wird eine Blumenwiese angelegt. Dazu werden die einzelnen Arbeitsschritte „live“ vor Ort demonstriert. (Bei extremen Wetterverhältnissen entfällt dieser Workshop)

„Es lebe das Totholz“ – Chancen für das Leben
Ulrich Mergner, Leiter des Forstbetriebs Ebrach im Steigerwald
Totholz ist ein Lebensraum für viele Tausend Arten. Dabei ist Totholz aber nicht gleich Totholz. Dieser Workshop gibt Einblicke in die verschiedenen Arten von Totholz und die verschiedenen Möglichkeiten damit in Wald, Flur, Park und Garten einen Beitrag für mehr Lebendigkeit zu schaffen.
Naturnahes öffentliches Grün
Dr. Reinhard Witt, naturnaher Grünplaner, Autor zahlreicher Gartenbücher

Heimische Blumenwiese statt Staudenrabatten und Mössinger Sommer. Prinzipien, Methoden, Erfolge. Tatsächlich lässt sich mit heimischen Blumenwiesen und Wildblumensäumen effektiv Artenschutz betreiben. Doch oft werden exotische und einjährige Blütenzusammenstellungen eingesät. Das bringt nahezu nichts für die gefährdete Tierwelt. Der Vortrag zeigt die Unterschiede zwischen heimisch und exotisch und die Methoden der Neuanlage und Umwandlung zu naturnahem öffentlichen Grün.

Pilze – verborgenes Netzwerk – Fortbildung für Lehrer, Eltern und Interessierte
Dr. Ute Künkele, Biologin, Lehrerin, Pilzsachverständige, Buchautorin

Network: Nicht Facebook, Twitter und Co. sind gemeint, sondern das Zusammenspiel der Pilze mit ihrem Umfeld. Pilze bilden Lebensgemeinschaften mit Bäumen, mit Algen, Orchideen und anderen Pflanzen, es gibt sogar Dreier- und Viererbeziehungen zwischen Bäumen, Pilzen, Insekten und Vögeln. Dieser„Filz“ gegenseitiger Abhängigkeiten – oder ergänzenden Partnerschaften – durchzieht die Waldböden wie ein verborgenes Netz und lässt uns erkennen: Keine Pflanze, kein Tier und kein Mensch kann in „splendid isolation“ (über)leben.

Workshop-Block B

15.15

Dauer: ca. 1 Stunde

Was quakt denn da? Wir helfen unseren Amphibien
Dr. Andreas Zahn,
Biologe an der LMU, Gutachter für Amphibien, Reptilien, Fledermäuse, Beweidung, Habitatmanagement

Ob im eigenen Garten oder auf Firmengeländen, ob als Landwirt, Forstwirt oder ehrenamtlicher Naturschützer – an vielen Stellen und in vielen Funktionen kann man Amphibien und Reptilien unter die Arme greifen. Im Workshop werden die Möglichkeiten anhand von Beispielen diskutiert.

Hecken – richtig planen, anlegen und pflegen
Dr. Uwe Westphal, Dipl.-Biologe, Buchautor

Vom geeigneten Standort, der richtigen Wahl der Gehölzarten bis zum fachgerechten Schnitt – vieles gilt es bei der Anlage und Pflege einer Hecke zu bedenken, um Fehler und spätere Enttäuschungen zu vermeiden. Dieser Workshop gibt dazu vertiefende Tipps.

Unser Schulgarten blüht auf
DI Paula Polak, Landschaftsarchitektin für naturnahe Gestaltung

Wie fangen wir an, welche Strukturen können genutzt werden, welche Pflege ist nötig und reicht ein kleines Budget? Dieses Angebot richtet sich an Schulen und Kindergärten, die mit den Kindern auf ihrem Gelände einen artenreichen Garten anlegen möchten.

Nur Begeisterte können begeistern
Kurt Heine, Dipl. Biologe und Geschäftsführer der Jugendorganisation des Bund Naturschutz JBN

Begeisterung, Herzblut, Lust und Freude an der Natur - Kriterien für eine Pädagogik der Vielfalt und Freiheit. Der Workshop stellt pädagogische Methoden vor, mit denen unseren Kindern eine stabile, intensivere Beziehung zur Natur vermittelt werden kann. Dabei ist die Natur die Quelle der Kraft und Lebensfreude für eine "Draußen"-Pädagogik.

Naturnahes Firmengelände für eine grüne Visitenkarte
Referent steht noch nicht fest

Die biologische Vielfalt auf dem eigenen Firmengelände erhöhen, für ein gutes Arbeitsklima sorgen, Aufbau eines grünen Images, Kosten reduzieren in der Pflege der Flächen und Gebäude – dieser Workshop gibt Einblicke in die Win-Win-Situation naturnaher Firmengelände und umreißt mit einem Biodiversity-Check die nötigen Managementschritte auf dem Weg dorthin.

Filmvorführung, Vortrag und Diskussionsrunde (Großer Saal)

16.30 – 18.00

“Biene Majas wilde Schwestern”
Jan Haft, Tierfilmer aus Leidenschaft

Die Verhaltens- und Lebensweisen dieser sogenannten Wildbienen sind so vielfältig wie ihr Aussehen, ihre Größe und ihre Lebensräume. Unter den Wildbienen gibt es Riesen von 3 Zentimetern Körperlänge, aber auch Zwerge, die gerade einmal 3 mm lang sind.
Der Film „Biene Majas wilde Schwestern“ zeigt die schier unglaubliche Vielfalt der heimischen Wildbienen und deren erstaunliche Anpassungen an die verschiedensten Lebensräume und Lebensbedingungen.
Spannende Kämpfe, sensationelle Leistungen, fantastische Bauwerke und farbenfrohe Individuen – die Welt der Wildbienen hat all dies und noch viel mehr zu bieten.

Danach: Kurzvortrag vom Regisseur „Aus der Sicht von Einem der ganz nahe hinsieht“ und Diskussionsrunde

Kultur am Abend

19.30

“Stimmen der Natur im Wandel der Jahreszeiten”
Dr. Uwe Westphal, Dipl.-Biologe, Buchautor, Tierstimmen-Imitator

Vogelgesänge und Froschquaken im Frühjahr, das Heuschreckenkonzert im Sommer, herbstliche Hirschbrunft oder balzende Eulen und heulende Wölfe im ausgehenden Winter – jede Jahreszeit hat ihre charakteristischen Naturlaute. Auf unterhaltsame Weise begleitet Sie der Referent – untermalt mit zahlreichen naturgetreuen Imitationen – auf einer akustischen Naturexkursion durch das Jahr. Dabei erfahren Sie viel über die Funktion der einzelnen Laute, das Verhalten und die Biologie der vorgestellten Tierarten.

Samstag 16. März 2019

Vortragsreihe Vormittag

9.00

Begrüßung und Einführung: Der Landkreis Altötting, die Biodiversität und das schöne Leben

 

9.20

Die Biodiversität, der Klimawandel und die Jagd
Nikolaus A. Urban, Mitarbeiter im regionalen FFH-Kartierteam Ndb. NATURA 2000

„Ein heißes Eisen“ – Biodiversität und Jagd. Begriffe, die auf den ersten Blick kaum zusammen passen. Und doch, sie sind untrennbar miteinander verbunden - genauso wie der klare Gesetzesauftrag: „Wald vor Wild“. Herr Urban teilt seinen reichen beruflichen Erfahrungsschatz und zeigt Lösungen anhand positiver Beispiele.

9.45

Bewahrung der Schöpfung – von der Theorie zur Praxis
Josef Rottenaicher, Landwirt und ehem. Umweltreferent der Diözese Passau

Das Lehrschreiben „Laudato Si - über die Sorge für das gemeinsame Haus“ von Papst Franziskus hat uns Menschen einen aufrüttelnden Spiegel vorgehalten, was Bewahrung der Schöpfung heute und morgen wirklich heißt. Was muss sich ändern, um nachhaltig und enkelverträglich in wirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Hinsicht zu leben?

10.10

Frozen Zoo: Perspektiven und Grenzen der Wiederansiedlung von Arten
Dr. Johannes Fritz, LIFE-Waldrappteam, Biologe

Die Wiederansiedlung von Arten ist ein Instrument des Artenschutzes, die technischen Möglichkeiten sind weitreichend. Vielerorts entstehen sogenannte Frozen Zoos, in denen die Genome von bedrohten Lebensformen konserviert werden. Dem Waldrappteam ist es erstmals gelungen, mit Hilfe von Ultraleicht-Fliegern eine in Europa ausgestorbene Zugvogelart wieder anzusiedeln. Aber ist alles Machbare auch sinnvoll?

10.30

Pause (15 min.)

10.45

Ackern für die Vielfalt
Matthias Luy, Diplom-Biologe, Leiter der Bezirksgeschäftsstelle Oberbayern des Landesbund für Vogelschutz LBV

Die Vögel der Agrarlandschaft sind von dramatischen Bestandsverlusten betroffen. Aktuell verschwindet selbst die Feldlerche aus manchen Landstrichen. Woran liegt das? Wie kann man gegensteuern? Der Vortrag beleuchtet die Ursachen des Artenschwundes und zeigt auf, was getan werden muss, damit Feld- und Wiesenvögel wieder in die Landschaft zurückkehren.

11.10

Die Welt ohne Penizillin? Biodiversität und Artenschutz im Reich der Pilze
Till R. Lohmeyer, Pilzsachverständiger, Gründer der „Arbeitsgemeinschaft Mykologie Inn-Salzach“ (AMIS)

Mit jeder Art, die ausstirbt, geht auch ihr genetisches Potenzial unwiederbringlich verloren. Bezogen auf die Pilze bedeutet dies: Viele Pilze, deren Potenzial wir noch gar nicht kennen, sind hochgradig spezialisiert. Wo stünde die Medizin heute, wenn der Schimmelpilz Penicillium vor der Entdeckung seiner heilkräftigen Wirkung durch die Vernichtung seines natürlichen Habitats ausgerottet worden wäre?

11.35

Durchwachsende Silphie – Pflanze für Biogas und Biene
Dipl. Ing. Agrar Peter Ohnesorg, Landwirt im Familienbetrieb

Die Energiepflanze Silphie als Ersatz für den Mais: Wie sieht es aus mit der Biodiversität dieser durchwachsenden Pflanze? Vortrag mit Infos zu Aussaat, Düngung, Pflanzenschutz, Ernte und Erträgen.

12.00

Pause (15 min.)

12.15

„Die Gunst der Fuge“ – eine Betrachtung zu Pflanzen an allen möglichen und unmöglichen Orten unserer Region
Prof. Kons. Michael Hohla, BEd, Mitglied verschiedener Botanischer Gesellschaften in Österreich und Deutschland

Unsere Dörfer und Städte bieten vielen, oft unscheinbaren Pflanzen gute Bedingungen. Unbeachtet begleiten sie unsere alltäglichen Wege. Michael Hohla zeigt typische städtische Lebensräume, bringt viele Beispiele von erfolgreichen urbanen Bewohnern und analysiert den Lebensraum sowie die Veränderungen dieser ganz speziellen Flora.

12.40

Wald statt Ritalin – wie die Biodiversität uns gesund hält
Uwe Reuter, PR-Berater, Journalist, Biodiversitäts-Botschafter

Macht die Biodiversität schlauer? Auf alle Fälle beruhigt sie die Nerven, schont die Augen, senkt den Blutdruck, liefert Heilmittel gegen AIDS und andere Krankheiten. Und was ist mit der Zecke und den Stechmücken?

13.00

Mittagspause (1 Std.)

Mittagsangebot (Selbstzahler mit Anmeldung) in der Pausenhalle der Maria-Ward-Schule (Zugang über das FORUM)
Begegnungsbörse großes Foyer: Gelegenheiten für Gespräche und Kontakte

Workshop-Block A

14.00

Dauer: ca. 1 Stunde

Regenwasser im Garten nachhaltig nutzen
DI Paula Polak, Landschaftsarchitektin für naturnahe Gestaltung

Ist mein Garten ein Säufer oder steht ihm das Wasser bis zumHals? Reicht das Regenwasser für die Selbstversorgung aus dem Garten? Wie baue ich einen Sickerteich so schön, dass mein Nachbar vor Neid erblasst? Und was ist mit einem Schwimmteich? Die Referentin liefert ausführliche Anleitungen.

Vielfalt der Kräuter für Küche, Bad und Bett
Dr. Ute Künkele, Biologin, Natur- und Landschaftsführerin

Suppengrün und Kräuterquark: Dutzende von Kräutern und Wildgemüsearten kommen in unserer heimischen Natur vor. Auch aromatische Tees und Badeessenzen lassen sich aus ihnen gewinnen. Und auch mit Orakelpflanzen und Liebeszauber werden wir uns befassen... Auf jeden Fall werden wir – unter anderem – einen leckeren Brotaufstrich herstellen und gleich vor Ort verkosten.

Insektenhotel bauen aber richtig
Karl Lipp und Norbert Häring,
Wespenberater

Nisthilfen sind leicht herzustellen, der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Die Nisthilfen müssen nur wildbienengerecht sein. In dem Workshop gibt es viel Anschauungsmaterial und die Möglichkeit unter Anleitung die ersten Bauelemente zum Mitnehmen zu erstellen.

Naturschutz tut überhaupt nicht weh
Nikolaus Urban, Revierjagdmeister und Forstwirt

„Gebt der Jugend endlich eine Chance und lasst die Toten leben - den Rest regelt die Natur!“ - Es wäre eigentlich ganz einfach für mehr Biodiversität im Wald zu sorgen. Dennoch zeigt das Vegetationsgutachten zur Situation der Waldverjüngung in Bayern das Konfliktpotential zwischen Waldbesitzern und Jagdausübung. Urban zeigt Lösungen anhand positiver Beispiele und dass beides doch gut zusammen passen kann: die Jagd und die Biodiversität.

Humusaufbau: Wirkungen auf Bodenfruchtbarkeit und Klimaschutz
Prof. Dr. agr. habil. Kurt-Jürgen Hülsbergen, Lehrstuhl für Ökologischen Landbau und Pflanzenbausysteme TU München

Humusaufbau, Bodenfruchtbarkeit und Ertrag? Humus als Kohlenstoffspeicher und Klimaschutz? Sind unsere Böden optimal mit Humus versorgt? Durch welche Maßnahmen kann der Humusgehalt von Ackerböden gesteigert werden? Diese Fragen werden anhand von Daten aus Dauerfeldexperimenten und Analysen in landwirtschaftlichen Betrieben beantwortet.

Workshop-Block B

15.15

Dauer: ca. 1 Stunde

Öko-Modellregion Inn-Salzach –
Chancen für unsere Region

Amira Zaghdoudi,
Projektleitung Öko-Modellregion Inn-Salzach

Dieser Workshop nutzt die kreativen „Welt-Café“-Methoden und beschäftigt sich mit den Fragen: Welche Chancen für die Biodiversität bietet die Öko-Modellregion? Welche Maßnahmen sind am leichtesten umsetzbar?

Artenkenner gesucht – entdecke Dein Naturtalent
Dr. Kai Frobel, Diplom-Geoökologe, bundesweiter Sprecher des BUND Arbeitskreises Naturschutz

Die Vielfalt der Arten gibt Einblicke in faszinierende, außergewöhnliche und zum großen Teil unerforschte Welten und lädt zu Entdeckungreisen und Abenteuern ein. Doch wie anfangen? Der Artenschutzreferent des BUND Naturschutz, Dr. Kai Frobel, stellt erste Lösungsansätze vor.

Ackern für die Vielfalt
Matthias Luy, Leiter der Bezirksgeschäftsstelle des LBV

Im Workshop beschäftigen wir uns damit, wie Blumen, Schmetterlinge und Vögel wieder in die Feldflur zurückkehren können. Was können Landwirte tun, was können Naturschützer machen und welche Möglichkeiten haben Gemeinden und andere Flächeneigentümer.

Biodiversitäre Projekte in der Landwirtschaft
Landwirtschaftsschule Töging

Die Studierenden der Landwirtschaftsschule in Töging hatten die Aufgabe, Projekte für den Schutz der Artenvielfalt zu entwickeln, die sie in ihren eigenen Betrieben umsetzen werden und auch z. T. bereits umgesetzt haben. In diesem Workshop stellen die Absolventen ihre Ergebnisse vor - eine Vielfalt an Möglichkeiten

HORTUS – Wege zum Drei-Zonen-Garten
Markus Gastl, Landschafts- und Gartenführer, Buchautor

Ein Hortus ist ein Garten für Natur und Mensch und gliedert sich in Puffer-, Hotspot- und Ertrags-Zone. So entstehen Lebensräume für Bienen, Schmetterlinge und andere Nützlinge, zusätzlich ist aber auch genug Platz, um nachhaltig gesunde Lebensmittel für den Eigenbedarf anzubauen. In diesem Workshop geht es um Nachhaltigkeit, den geschlossenen Nährstoffkreislauf und Kreativität.

Bauwerksbegrünung
DI Paula Polak, Landschaftsarchitektin für naturnahe Gestaltung

Pflanzen am und ums Haus sind schön, bieten Lebensraum für zahlreiche Insekten und Vögel, speichern und verdunsten Niederschläge und kühlen die Umgebung. Im Workshop gibt es zahlreiche Infos zu Dachbegrünung, extensiv oder intensiv und zur Fassadenbegrünung sowie welche Pflanzenarten sich für welchen Standort eignen und welche technischen Voraussetzungen nötig sind.

Multivisions-Show (Großer Saal)

16.30 – 18.00

“Wunderwelt Wiese”

Roland Günter, Dipl. Forst-Ing. und „biologischer“ Fotograf

Roland Günter verbringt als „biologischer“ Fotograf oft viele Wochen mit seinen Protagonisten, den heimischen Tieren und Pflanzen, in deren Lebensräumen. Belohnt wird er mit einmaligen, spektakulären (Foto-) Einblicken in deren Lebensweisen.

Wiesen duften. Wiesen sind bunt. Sie sind für viele Menschen der Inbegriff von Sommer. Aber nicht nur wir Menschen lieben Blumenwiesen. Sie gehören zu den artenreichsten Lebensräumen unserer Landschaft. In Wiesen wachsen viele verschiedene Pflanzenarten, auf denen weit mehr Tierarten leben, als wir auf den ersten Blick sehen. Durch Roland Günters oft wochenlange Beobachtung erhalten die Tiere geradezu eine Persönlichkeit. Ihre manchmal unerwartete Schönheit und ihre Verhaltensweisen fesseln die Besucher dieser Live-Multivision. Mit vielen, zum Teil noch nie zuvor gelungenen Fotos zeigt Roland Günter, wie der Lebensraum Wiese funktioniert. Unterhaltsam und leicht nachvollziehbar erfährt der Besucher mehr über die komplexen Beziehungen zwischen Tieren und „ihren“ Pflanzen. Zusätzlich erwirbt er die notwendigen Kenntnisse über mögliche und notwendige Erhaltungsmaßnahmen für ökologisch wertvolle Wiesen.

Freitag und Samstag, 15. und 16. März 2019

FR, 10.00 – 17.00

SA, 10.00 – 16.00

Begegnungsbörse – Ausstellung (Großes Foyer)
Infostände: BUND Naturschutz, Landesbund für Vogelschutz LBV, Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Altötting e.V., Landschaftspflegeverband, Untere Naturschutzbehörde, Ökologischer Jagdverband ÖJV, Wespenberater, Imkerverband, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft AbL, P-Seminar Maria-Ward-Gymnasium u.m.

Ausstellungen: „Hummeln – Bienen im Pelz”, „Wilde Pflanzen vor der Tür” sowie die Sonderausstellung „So? Oder So!“, konzipiert vom P-Seminar Biologie des Maria-Ward-Gymnasiums

FR, 14.00 – 18.00

SA, 9.00 – 12.00 und 14.00 – 18.00

Kinderbetreuung
Für die Kinder bieten wir ein vielseitiges Programm und kreative Werkstätten während des Symposiums an. Bitte melden Sie die Kinder an, die Betreuung ist kostenlos.

Anmeldung

Um besser planen zu können, bitten wir Sie, sich für das Symposium anzumelden. Bitte wählen Sie die gewünschten Veranstaltungen im Formular aus.

Freitag, 15. März 2019


Vortragsreihe Freitagvormittag, 9.00 Uhr - 13.00 Uhr 


Mittagessen Freitag 

Zum Selbstkostenpreis, zahlbar vor Ort.


Lebendige Natur für eine lebendige Gemeinde - Strategie-Entwicklung am Beispiel der Stadt Landshut (Dipl. Ing. (FH) Josef Gschwendtner)
Anlegen einer Blühfläche auf dem Gelände der Maria-Ward-Schule (Reinhard Klett)
„Es lebe das Totholz“ – Chancen für das Leben
Naturnahes öffentliches Grün (Dr. Reinhard Witt)
Pilze - verborgenes Netzwerk - Fortbildung für Lehrer, Eltern und Interessierte (Dr. Ute Künkele)

Bitte wählen Sie einen Workshop aus.


Was quakt denn da? Wir helfen unseren Amphibien (Dr. Andreas Zahn)
Hecken – richtig planen, anlegen und pflegen (Dr. Uwe Westphal)
Unser Schulgarten blüht auf
Nur Begeisterte können begeistern (Kurt Heine)
Naturnahes Firmengelände für eine grüne Visitenkarte

Bitte wählen Sie einen Workshop aus


"Biene Majas wilde Schwestern" (Jan Haft), Freitag 16.30 Uhr - 18.00 Uhr  


"Stimmen der Natur im Wandel der Jahreszeiten" (Uwe Westphal), Freitag 19.30 Uhr 


Freitagnachmittag (14.00 Uhr - 18.00 Uhr) 


Samstag, 16. März 2019


Vortragsreihe Samstagvormittag 


Mittagessen Samstag 

Zum Selbstkostenpreis, zahlbar vor Ort.


Regenwasser im Garten nachhaltig nutzen (DI Paula Polak)
Vielfalt der Kräuter für Küche, Bad und Bett (Dr. Ute Künkele)
Insektenhotel bauen aber richtig (Karl Lipp und Norbert Häring)
Naturschutz tut überhaupt nicht weh (Nikolaus Urban)
Humusaufbau: Wirkungen auf Bodenfruchtbarkeit und Klimaschutz (Prof. Dr. agr. habil. Kurt-Jürgen Hülsbergen)

Bitte wählen Sie einen Workshop aus


Öko-Modellregion Inn-Salzach – Chancen für unsere Region (Amira Zaghdoudi)
Artenkenner gesucht - entdecke Dein Naturtalent (Dr. Kai Frobel)
Ackern für die Vielfalt (Matthias Luy)
Biodiversitäre Projekte in der Landwirtschaft (Landwirtschaftsschule Töging)
HORTUS - Wege zum Drei-Zonen-Garten (Markus Gastl)
Bauwerksbegrünung (DI Paula Polak)

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"Wunderwelt Wiese" (Roland Günter), Samstag 16.30 Uhr - 18.00 Uhr  


Samstagvormittag (9.00 Uhr - 12.00 Uhr)  Samstagnachmittag (14.00 Uhr - 18.00 Uhr) 


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